
Originale Sachertorte – Das berühmte österreichische Schokoladenkuchen-Rezept
Die Sachertorte zählt zu den bekanntesten Schokoladenkuchen der Welt. Der berühmte Klassiker aus Wien begeistert mit einem lockeren Schokoladenbiskuit, fruchtiger Marillenmarmelade und einer glänzenden Zartbitterschokoladenglasur. Serviert mit frisch geschlagener Sahne wird sie zu einem echten Highlight auf jeder Kaffeetafel.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
- Original österreichischer Klassiker
- Saftiger Schokoladenbiskuit
- Fruchtige Marillenmarmelade
- Edle Schokoladenglasur
- Perfekt für Geburtstage und besondere Anlässe
- Schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser
Zutaten
Für den Teig
- 115 g Zartbitterschokolade (55–70 % Kakao)
- 115 g weiche Butter
- 100 g Zucker
- 6 Eier (getrennt)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 120 g Weizenmehl
- 1 Prise Salz
- 50 g Zucker (für das Eiweiß)
Für die Füllung
- 120 g Marillenmarmelade
Für die Glasur
- 115 g Zartbitterschokolade
- 120 ml Schlagsahne
Zubereitung
1. Schokolade schmelzen
Die Zartbitterschokolade über einem Wasserbad langsam schmelzen und anschließend leicht abkühlen lassen.
2. Teig zubereiten
Butter mit dem Zucker mehrere Minuten cremig schlagen.
Die Eigelbe einzeln unterrühren.
Geschmolzene Schokolade und Vanilleextrakt hinzufügen und gut verrühren.
3. Eiweiß aufschlagen
Eiweiß mit einer Prise Salz schaumig schlagen.
Nach und nach den restlichen Zucker einrieseln lassen und zu festem Eischnee schlagen.
4. Alles vermengen
Den Eischnee vorsichtig portionsweise unter die Schokoladenmasse heben.
Das Mehl sieben und ebenfalls behutsam unterheben.
Nicht zu lange rühren, damit der Teig schön luftig bleibt.
5. Backen
Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine Springform (23 cm) einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
Den Teig einfüllen und glatt streichen.
Etwa 45–50 Minuten backen.
Stäbchenprobe machen.
Den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen und anschließend vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
6. Mit Marmelade füllen
Die Marillenmarmelade leicht erwärmen.
Den Kuchen waagerecht halbieren.
Die untere Hälfte großzügig mit Marmelade bestreichen.
Den Deckel aufsetzen.
Anschließend die gesamte Oberfläche und den Rand dünn mit Marmelade einstreichen.
Tipp: Wer es besonders schokoladig mag, kann zusätzlich eine dünne Schicht Schokoladenganache zwischen die Böden geben.
7. Schokoladenglasur herstellen
Die Schlagsahne in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht kochen.
Vom Herd nehmen.
Die gehackte Zartbitterschokolade einrühren und so lange verrühren, bis eine glatte, glänzende Glasur entsteht.
8. Torte glasieren
Die Torte auf ein Kuchengitter stellen.
Die Glasur gleichmäßig über die Oberfläche gießen, sodass sie langsam an den Seiten herunterläuft.
Nicht zu viel verstreichen – so entsteht die typisch glatte Oberfläche.
Die Glasur vollständig fest werden lassen.
Profi-Tipps
- Verwenden Sie hochwertige Zartbitterschokolade.
- Eier sollten Zimmertemperatur haben.
- Den Eischnee nur vorsichtig unterheben.
- Die Torte vor dem Servieren einige Stunden ruhen lassen – dadurch wird sie noch aromatischer.
- Am zweiten Tag schmeckt die Sachertorte oft sogar noch besser.
Serviervorschläge
Servieren Sie die Sachertorte klassisch mit:
- frisch geschlagener Sahne
- einer Tasse Wiener Melange oder Kaffee
- Vanilleeis
- frischen Beeren
- Schokoladenraspeln als Dekoration
Aufbewahrung
Die Sachertorte hält sich gut verschlossen 3–4 Tage bei Zimmertemperatur.
Im Kühlschrank bleibt sie bis zu 5 Tage frisch.
Sie lässt sich außerdem problemlos einfrieren.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich andere Marmelade verwenden?
Traditionell wird Marillenmarmelade verwendet. Alternativ eignen sich auch Aprikosen- oder Himbeermarmelade.
Warum wird die Sachertorte mit Sahne serviert?
Die ungesüßte Schlagsahne bildet einen perfekten Ausgleich zur intensiven Schokolade.
Kann ich die Torte einen Tag vorher backen?
Ja. Tatsächlich entwickelt sie über Nacht sogar ein noch besseres Aroma.
Welche Schokolade eignet sich am besten?
Zartbitterschokolade mit 55–70 % Kakaoanteil sorgt für den klassischen Geschmack.