
Klassischer Apfelstrudel – mit hauchdünnem Teig und saftiger Apfelfüllung 🍎🥧
Ein klassischer Apfelstrudel gehört zu den beliebtesten traditionellen Gebäckspezialitäten im deutschsprachigen Raum. Dünner, knuspriger Strudelteig umhüllt eine aromatische Füllung aus Äpfeln, Zimt, Zucker und Rosinen.
Besonders lecker wird der Strudel durch in Butter geröstete Semmelbrösel. Sie nehmen während des Backens den überschüssigen Apfelsaft auf und sorgen dafür, dass der Teig schön knusprig bleibt.
Am besten schmeckt der hausgemachte Apfelstrudel noch warm, großzügig mit Puderzucker bestäubt und mit cremiger Vanillesoße serviert.
Zutaten für 8 Portionen
Für den Strudelteig:
- 250 g Weizenmehl
- ½ TL Salz
- 120 ml lauwarmes Wasser
- 2 EL Pflanzenöl
- 1 TL Weißweinessig oder Zitronensaft
Für die Apfelfüllung:
- 3 mittelgroße Granny-Smith-Äpfel
- 1 mittelgroßer Honeycrisp-, Gala- oder Braeburn-Apfel
- 100 g Zucker
- 75 g Rosinen
- 1 TL gemahlener Zimt
- 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
- 57 g Butter
- 25 g Semmelbrösel
Zubereitung
1. Strudelteig vorbereiten
Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Lauwarmes Wasser, Pflanzenöl und Essig beziehungsweise Zitronensaft hinzufügen.
Alles zu einem Teig vermengen und anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 8–10 Minuten kräftig kneten, bis der Teig glatt, weich und elastisch ist.
Den Teig zu einer Kugel formen, leicht mit Öl bestreichen, abdecken und 30–60 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
2. Äpfel vorbereiten
Während der Teig ruht, die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Äpfel zunächst noch nicht mit dem Zucker vermischen. So verhindern Sie, dass die Äpfel bereits vor dem Füllen zu viel Flüssigkeit verlieren.
3. Semmelbrösel in Butter rösten
Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen.
Die Semmelbrösel hinzufügen und unter regelmäßigem Rühren etwa 3–5 Minuten goldbraun und aromatisch rösten.
Anschließend vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
4. Strudelteig hauchdünn ausziehen
Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Ein sauberes Baumwolltuch oder ein großes Küchentuch leicht mit Mehl bestäuben und den Teig darauflegen.
Den Teig zunächst mit einem Nudelholz möglichst dünn zu einem Rechteck ausrollen. Anschließend vorsichtig mit den Handrücken oder Knöcheln weiter auseinanderziehen, bis er fast durchsichtig ist.
Der Teig ist dünn genug, wenn man beinahe eine Zeitung durch ihn lesen könnte.
5. Apfelfüllung verteilen
Falls die Teigränder sehr dick sind, diese vorsichtig abschneiden.
Die gerösteten Butterbrösel gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Dabei rundherum einen etwa 5 cm breiten Rand frei lassen.
Die Apfelscheiben nun mit Zucker, Zimt, Rosinen und Zitronensaft vermischen.
Die Apfelfüllung gleichmäßig über den Bröseln verteilen.
6. Apfelstrudel rollen
Die kurzen Seiten des Teiges über die Füllung schlagen.
Anschließend mithilfe des Küchentuchs den Strudel vorsichtig von einer Seite aufrollen.
Den fertigen Strudel mit der Naht nach unten auf das vorbereitete Backblech legen.
7. Apfelstrudel backen
Den gesamten Strudel großzügig mit geschmolzener Butter bestreichen.
Im vorgeheizten Backofen etwa 35–40 Minuten backen, bis die Oberfläche tief goldbraun und schön knusprig ist.
8. Servieren
Den fertigen Apfelstrudel etwa 15 Minuten abkühlen lassen.
Anschließend großzügig mit Puderzucker bestäuben und am besten noch warm servieren.
Besonders köstlich schmeckt er mit selbstgemachter Vanillesoße, Vanilleeis oder frisch geschlagener Sahne. 🍎🍦
Tipps für perfekten Apfelstrudel
Warum muss der Strudelteig ruhen?
Durch die Ruhezeit entspannt sich das Gluten im Teig. Dadurch lässt er sich viel leichter hauchdünn ausziehen, ohne sofort zu reißen.
Warum werden die Semmelbrösel vorher geröstet?
Die in Butter gerösteten Brösel nehmen während des Backens den austretenden Apfelsaft auf. Dadurch bleibt der Strudelteig knusprig und wird nicht matschig.
Welche Äpfel eignen sich für Apfelstrudel?
Besonders lecker ist eine Kombination aus säuerlichen Äpfeln wie Granny Smith und einer süßeren Sorte wie Honeycrisp, Gala oder Braeburn.
Was passt zu Apfelstrudel?
Traditionell wird Apfelstrudel mit Puderzucker und warmer Vanillesoße serviert. Auch Vanilleeis oder Schlagsahne passen hervorragend dazu.
Kann man Apfelstrudel aufwärmen?
Ja. Bereits gebackener Apfelstrudel kann bei etwa 175 °C für 10 Minuten im Backofen aufgewärmt werden. So wird der Teig wieder schön knusprig.
Häufige Fragen zum Apfelstrudel
Was ist ein klassischer Apfelstrudel?
Apfelstrudel besteht aus einem sehr dünn ausgezogenen Strudelteig, der mit Äpfeln, Zimt, Zucker und häufig Rosinen gefüllt wird. Geröstete Butterbrösel sorgen für zusätzlichen Geschmack und nehmen überschüssige Flüssigkeit auf.
Kann man Apfelstrudel ohne Rosinen machen?
Ja. Wer keine Rosinen mag, kann sie einfach weglassen oder beispielsweise durch gehackte Nüsse ersetzen.
Muss der Apfelstrudel warm serviert werden?
Er schmeckt besonders aromatisch, wenn er noch leicht warm ist. Mit Puderzucker und Vanillesoße wird daraus ein klassisches Dessert.
Kann man den Apfelstrudel vorbereiten?
Der Strudelteig kann vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Für die beste Knusprigkeit sollte der gefüllte Strudel jedoch möglichst frisch gebacken werden.
Apfelstrudel ist ein traditionelles Gebäck aus hauchdünnem Strudelteig mit einer saftigen Füllung aus Äpfeln, Zimt, Zucker und Rosinen. Geröstete Butterbrösel sorgen für eine knusprige Teigstruktur. Klassischer Apfelstrudel wird warm mit Puderzucker und Vanillesoße serviert.