
Die Nase zu putzen, wenn sie läuft, gehört eigentlich zum guten Ton. Aus DIESEM Grund soll es gesundheitsfördernd sein, sie hochzuziehen:
Sie kennen das Nasehochziehen sicher noch von Ihrer Erkältung in der Kindheit. Als kleiner Junge oder kleines Mädchen waren Sie zu faul, sich ein Taschentuch zum Naseputzen zu holen, weil das Spiel, das Sie gerade spielten, so viel spannender war? Dann zogen Sie eben schnell mal den Nasenschleim hoch. Für diese geräuschvolle Aktion, die sich nicht schickte, gab es möglicherweise eine Rüge von den Eltern. „Das gehört sich nicht“, tönte es dann vonseiten der Erwachsenen. Hätten Sie es damals mal schon besser gewusst, dann hätten Sie kontern können, dass Sie ganz zu Recht die Nase hochziehen, statt sie zu putzen, weil das für den Körper einfach gesünder ist.
Warum Sie die Nase hochziehen statt putzen sollten
Die Erkältung macht uns zu schaffen, die Nase läuft und läuft. Ständig greifen wir zum Taschentuch, um uns zu schnäuzen. Doch halt! So war das mal. Nun hat sich daran etwas geändert. Sie haben sicher gelernt, dass man den Schleim in der Nase in ein Taschentuch schnauben soll. Aber wussten Sie eigentlich, dass das gar nicht die optimale Lösung ist? Besser sollten Sie die Nase hochziehen. So erklärte es nun das Wissensportal Quarks und lieferte die Erklärung gleich mit:
Beim gewöhnlichen Naseputzen, wie wir es bisher bei einer Erkältung kannten, schnäuzen wir in ein Taschentuch. Und Sie kennen es wahrscheinlich: Es befindet sich viel Schleim in der Nase und dieser sitzt auch noch fest. Also pusten wir stärker durch die Nase und versuchen es mit ein wenig Druck, ihn hinauszubefördern. Dabei kann es aber passieren, dass der Schleim in die Nebenhöhlen gelangt. Ein ungünstiger Ort, denn dort kann es zu einer Entzündung kommen. Und eine Nasennebenhöhlenentzündung könnte Sie am Ende noch mehr plagen als die anfängliche leichte Erkältung.
Magensäure zersetzt Nasenschleim
Deswegen soll es aus gesundheitlicher – wahrscheinlich aber nicht aus gesellschaftlicher – Sicht besser sein, denn Schleim in der Nase hochzuziehen. Denn durch das Hochziehen, das eher ein Nachhintenziehen ist, kommt der Schleim schließlich in den Rachen. Anschließend schlucken Sie ihn, sodass er sich im Magen befindet. Dort wird er dann praktischerweise inklusive der enthaltenen Keime von der Magensäure vernichtet. Klingt doch gut, oder? Denn diese Variante ist auf jeden Fall gesünder und erfordert weniger Mühe. Es kann aber sein, dass Sie den einen oder anderen Hinweis darauf erhalten, dass das geräuschvolle Schleimtransportieren in unserer Gesellschaft als unhöflich oder gar respektlos gilt. Aber Sie wissen nun zum Glück, mit welcher Erklärung Sie antworten können.
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